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Ist CBD Öl gefährlich und wann darf man es nicht einnehmen?

Ist CBD Öl gefährlich

Die Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von CBD Öl

Das CBD Öl ist in der Regel harmlos und bei geringer Dosierung sind Nebenwirkungen selten. Man muss aber zwischen CBD und THC unterscheiden. Beides sind Inhaltsstoffe der weiblichen Hanfplanze. Das CBD wirkt höchstens leicht sedierend, was durchaus erwünscht sein kann! Bei manchen ruft es eine verstärkte Wachheit hervor. Im Gegensatz dazu wirkt das THC psycho-aktiv, was bei CBD nicht der Fall ist, und ist auf dem öffentlichen Markt in grösseren Mengen in der Schweiz untersagt. Das legale Mass an einer THC-Konzentration liegt bei 1%. CBD Produkte können also durchaus 1% an THC enthalten. Achten Sie darum darauf, was das CBD Produkt genau beinhaltet. Zu oft sind CBD Produkte von schlechter Qualität, was zu Nebenwirkungen führen kann.

Nebenwirkungen aufgrund von schlechter Qualität der CBD-Produkte

Das Risiko von Nebenwirkungen erhöht sich bei der Einnahme von minderwertigen CBD-Produkten. Vorsicht sei bei unseriösen Händlern geboten und wir raten Ihnen dazu, nur bei Ihnen vertrauten Händlern einzukaufen! Viele Produkte auf dem Markt enthalten nicht die auf der Packung beschriebene Menge an CBD und sind mit Chemikalien versetzt. Ausserdem besteht die Gefahr, dass sie erhöhte Dosen an THC beinhalten, was auf dem Markt in der Schweiz untersagt ist. Am besten also, kaufen Sie Ihre CBD Produkte nur von verifizierten Verkäufern! Bei uns sind alle CBD-Produkte vom Bund geprüft und zertifiziert, und für Ihren Konsum sicher.

Die Wechselwirkungen des CBD Öls

Alle Medikamente die Sie einnehmen muss Ihr Körper auch langsam wieder abbauen. Dies geschieht in der Regel, einschliesslich CBD, durch die Hilfe von Leberenzymen, den sogenannten CYP450. Nun kann das CBD sowohl enzym-hemmend als auch enzym-aktivierend auf deinen Körper wirken. Je nachdem, welche Medikamente in Wechselwirkung mit dem CBD treten.

Was heisst das genau?

Enzym-hemmend: Das CBD kann bestimmte Enzyme im Körper, und somit den Abbau bestimmter Medikamenten verlangsamen. Die Wirkung dieser Medikamente, sowohl als auch deren Nebenwirkungen, werden dadurch verlängert.

– Enzym-aktivierend: Das CBD kann gewisse Enzyme im Körper aktivieren, und somit den Abbau einiger Medikamente beschleunigen. Dadurch wird deren Wirkungsdauer, wie auch die der Nebenwirkungen, verkürzt.

Die vom CBD betroffenen Medikamente sind:

– Schlafmittel
– Anti-Depressiva
– Herzmedikamente
– Blutverdünner
– Makrolidantibiotikum

ABER: Das heisst noch lange nicht, dass Sie das CBD nicht einnehmen können, auch wenn sie andere Medikamente gerade zu sich nehmen. Das CBD gilt generell als unbedenklich und ist in geringen Dosen sehr gut verträglich. Lassen Sie sich auf jeden Fall am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, der Ihnen eine Übersicht und einen Plan für mögliche Wechselwirkungen geben kann. Ausserdem, kann Ihr Arzt den Medikamentenspiegel mit Ihnen besprechen, und eventuell einen Einnahmenplan (Zeit und Menge der Einnahme) für Sie erstellen. Dadurch können Wechselwirkungen gut umgangen werden.

Können Hanfsalben, die CBD enthalten, die Wechselwirkung des CBD minimieren?

Ganz einfach, ja, die Wechselwirkungen können durch eine Hanfsalbe minimiert werden. Das CBD kommt nicht tief genug durch die Haut, um eine Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln zu bewirken. Wir raten Ihnen aber weiterhin dazu, Ihren Arzt oder Apotheker davon wissen zu lassen, bevor Sie entscheiden, CBD auszuprobieren.

Haben ältere Menschen ein grösseres Risiko auf Wechselwirkungen bei der Zunahme von CBD Öl?

Mit dem Alter werden die Nieren und Leber langsamer beim Abbau von Medikamenten. Die Leberenzyme sind ausserdem nicht mehr so stark ausgebildet wie bei jüngeren Menschen, und deshalb sollte die Einnahme mit Vorsicht und in kleineren Dosen erfolgen. Da häufig ältere Menschen auch noch andere Arzneimittel zu sich nehmen, haben sie bereits Wechselwirkungen, unabhängig davon, ob Sie CBD einnehmen oder nicht.

Wer sollte CBD also auf jeden Fall vermeiden?

 

Schwangere und stillende Frauen:

Zurzeit herrscht zu diesem Thema grosse Uneinigkeit. Wir raten Ihnen also auf jeden Fall davon ab, da die Untersuchung noch in den Anfangsstadien sind. Untersuchungen haben erwiesen, dass Proteine beeinflusst werden, die die Bildung der Placenta beeinträchtigen. Zudem hat eine Studie aus dem Jahre 2019 erwiesen, dass das Wachstum des Embryos, durch die Einnahme von CBD, beeinflusst werden kann.

Menschen mit Lebererkrankungen:

CBD ist in geringer Dosis beim Menschen harmlos und unschädlich. Trotzdem raten wir Ihnen davon ab, CBD einzunehmen, wenn Sie eine geschwächte Leber haben, und/oder Medikamente einnehmen, die Ihre Leber beeinflussen können. Die Leberenzyme werden durch das CBD beeinflusst, und je nachdem ist die Einnahme von CBD bei Lebererkrankten nicht empfehlenswert. Sprechen Sie es auf jeden Fall mit Ihrem Arzt ab, bevor Sie CBD ausprobieren.

Fazit

CBD gilt als ein sicheres Naturprodukt, das von fast jedem in vorgeschriebener Dosis sicher eingenommen werden. Bei Schwangerschaft und Leberschwäche/-leiden, raten wir Ihnen generell davon ab. Wollen Sie CBD ausprobieren und nehmen Sie bereits andere Arzneimittel? Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt oder Apotheker vorher, über die möglichen Wechselwirkungen in Bezug zu CBD. Nehmen Sie in solchen Fällen CBD also nur mir ärztlicher Aufsicht ein. Ihr Arzt kann Ihnen ausserdem dabei helfen, einen Medikamente-Einnahme-Plan zu erstellen. Dieser kann Ihnen dabei helfen, die Wechselwirkungen besser zu verstehen und schliesslich besser zu regulieren.

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